Aufschlag für den digitalen Self-Service im Tennis
Tennis ist ein Sport der schnellen Ballwechsel – und genau das erwarten viele Nutzende heute auch von digitalen Angeboten: schnelle Antworten zu ihren Anliegen. Mit „Smashy“, dem KI-gestützten Chatbot auf tennis.de, wurde ein neuer Servicekanal geschaffen, der Informationen dialogbasiert zugänglich macht und die Tennis-Community rund um die Uhr digital unterstützt.
Dies ist nicht unser erster Beitrag zu einem Chatbot-Projekt. Stattdessen handelt es sich hierbei um ein Folgeprojekt. Smashy beruht auf dem digitalen Assistenten, den wir im Auftrag des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) für den Landessportbund NRW auf dessen Vereinsportal vibss.de entwickelt haben. Wie in der Referenz zum DOSB am Ende erwähnt, war die Vision ein Roll-Out auch bei anderen Sportvereinen und -verbänden – und der DTB hat mit tennis.de zuerst den Court betreten.
Anders als VIBSS richtet sich tennis.de an die breite Öffentlichkeit, also Spieler aller Leistungsklassen, Trainer, Vereinsverantwortliche, Eltern, Fans und Interessierte. Entsprechend vielfältig sind die Fragen – von Leistungsklassen und Ranglisten über Lizenzen und Abonnements bis hin zu Trainingsangeboten, Turnierlogik oder grundlegenden Tennisregeln. Mit bis zu 300.000 monatlichen Usern und 250 Millionen Website-Abrufen im Jahr ist die Plattform die zentrale digitale Anlaufstelle für Tennis Deutschland. Die klassischen Servicekanäle stoßen bei den sich aus den hohen Nutzerzahlen ergebenden jährlich 20.000 Serviceanfragen schnell an Grenzen. Der Bedarf nach skalierbarem, digitalem Self-Service war entsprechend groß.
Vor diesem Hintergrund wurde Smashy als digitaler Assistent konzipiert, der ständig verfügbar ist und Nutzenden einen niedrigschwelligen Zugang zu den Inhalten von tennis.de ermöglicht. Statt sich durch die Seitenstrukturen zu klicken, können Fragen zu einfachen und komplexen Themengebieten direkt im Chat gestellt werden. Die Antworten fasst der Assistent verständlich zusammen und verweist auf die zugrunde liegenden Quellen auf tennis.de. So bleibt die Informationshoheit bei den Inhalten der Plattform, während der Zugang dazu deutlich vereinfacht wird.




